1. PLATZ WETTBEWERB HANNOVERHAUS

Ideenwettbewerb Ersatzbau Hannoverhaus
Die zweite Runde des Ideenwettbewerbs Ersatzbau -Hannoverhaus wurde zugunsten des Büros Architekten Hermann Kaufmann ZT GmbH entschieden.
Das Hannoverhaus liegt in 2719 m Höhe oberhalb des Höhenluftkurortes Mallnitz im Nationalpark Hohe Tauern. Der ursprüngliche Bau ist stark sanierungsbedürftig. Nach Abwägung verschiedenster Sanierungsvarianten, wurde ein Ersatzbau an neuer Stelle als die vernünftigste und wirtschaftlichste Lösung erachtet.
Herausforderung bei diesem Wettbewerb war einerseits die Umsetzung des Raumprogramms unter Berücksichtigung der besonderen Standortsituation und andererseits die Verzahnung der unterschiedlichen Anforderungen für Sommer- und Winterbetrieb.
Der DAV will seine Hütten umweltschonend errichten und betreiben. Dazu sind der Energieeinsatz für die Errichtung und der Energieverbrauch beim Betrieb entscheidend, ebenso die Auswahl der Baustoffe, die Robustheit und Dauerhaftigkeit der Konstruktion.

Haus der Zukunft

Haus der Zukunft
Auszeichnung für das Projekt LifeCycle Tower mit Nominierungsurkunde
LifeCycle Tower heißt das Forschungsprojekt, das gestern in Wien mit einer Nominierung zum Staatspreis für Umwelt- und Energietechnologie ausgezeichnet worden ist. Die Jury prämierte damit unter 80 Einreichungen ein zukunftsweisendes Holzbauprojekt, das Rhomberg Bau gemeinsam mit einem interdisziplinären Team bestehend aus dem für nachhaltiges Bauen bekannten Vorarlberger Architekten Hermann Kaufmann, dem international tätigen Ingenieurbüro Arup aus Berlin, dem oberösterreichischen Holzbauunternehmen Wiehag sowie der Technischen Universität Graz ins Leben gerufen hat. Die Nominierungsurkunde wurde gestern im Palais Ferstl von BMVIT-Generalsekretär Herbert Kasser an Geschäftsführer Hubert Rhomberg und Projektleiter Michael Zangerl von Rhomberg Bau überreicht.

Leuchtturmprojekt für nachhaltiges Bauen
Die Ressourcen- und Klimaproblematik rückt Holz wieder in den Fokus der Bauwirtschaft. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Holz-Baukastensystems für mehrgeschossige Holzbauten bis zu 20 Geschossen. Der bisherige Rekord – ein Gebäude mit neun Stockwerken in London – soll damit bei weitem übertroffen werden. Der LifeCycle Tower ist ein selbständiges Produkt, das alle Anforderungen an Brandschutz, Akustik und Tragfähigkeit erfüllt. Die wichtigsten Merkmale sind die geringeren Lebenszykluskosten, die Reduktion der Rohstoffabhängigkeit und die günstigere CO2-Bilanz. Das Holzhochhaus soll auch Energie produzieren. Das Energiedesign ist deshalb auf ein Plus-Energie-Haus ausgerichtet. Ein weiterer Vorteil ist die um 50 Prozent verringerte Bauzeit, die sich aufgrund des geringeren Verkehrsaufkommens ebenfalls positiv auf die Energiebilanz auswirkt.
„Der LifeCycle Tower sollte für alle am Projekt beteiligten Partner eine Vorreiterrolle für nachhaltige Bauweise einnehmen“, so Michael Zangerl, Projektleiter LifeCycle Tower. „Die Nominierung zum Staatspreis ist für uns auch eine weitere Bestätigung, dass wir unser Ziel erreicht haben und ein zukunftsweisendes System für den Holzbau im urbanen Raum entwickeln konnten.“

Weltweite Vermarktung wird angestrebt
Österreich ist heute Pionier im modernen Holzbau sowie in der energieeffizienten Gebäudetechnologie. Der LifeCycle Tower als ein nachhaltig geplantes Holz-Hochhaus, das mehr Energie erzeugt als verbraucht, ist weltweit einzigartig und positioniert die österreichischen Engineeringleistungen und Produkte auf dem internationalen Markt. Der LifeCycle Tower bedeutet damit eine enorme wirtschaftliche Chance für die gesamte österreichische Holzbauwirtschaft aber auch für alle Komponentenhersteller wie Sanitär- und Solarplaner sowie Lüftungshersteller. Geschäftsführer Hubert Rhomberg ist überzeugt, dass sich die Realisierung des LifeCycle Tower als weltweites Leuchtturmprojekt positiv auswirkt: „Die Systembauweise macht einen globalen Einsatz mit regionalen Ressourcen möglich. Davon werden auch kleinere und mittlere Unternehmen profitieren können.“ Die Anerkennung helfe das Projekt einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und bestätige gleichzeitig den von Rhomberg Bau eingeschlagenen Weg.

Staatspreis für Umwelt- und Energietechnologie 2010
Der österreichische Staatspreis für Umwelt- und Energietechnologie 2010 wird in den Kategorien Umwelt & Klima, Energie & Effizienz, Forschung & Innovation ausgeschrieben. Die Auslobung und Trägerschaft für den Preis wurde dieses Jahr erstmals gemeinsam vom Technologieministerium (BMVIT), Wirtschaftsministerium (BMWFJ) und Lebensministerium (BMLFUW) übernommen.

Pressekontakt:
Rhomberg Bau GmbH - Mariahilfstraße 29, 6900 Bregenz, Österreich
Michael Zangerl - +43 5574 403-215, michael.zangerl@rhombergbau.at

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