Die Bürozentrale dieses holzverarbeitenden Betriebes,
der in Österreich, der Schweiz und Deutschland präsent ist,
zeigt eine neuartige, extrem wirtschaftliche und flexible
Konstruktion mit Fichten-Brettschichtholz aus eigener
Produktion. Die Architektur wurde so konzipiert, dass
einerseits ein Minimum unterschiedlicher Bauelemente,
andererseits ein Optimum an Massivholzteilen eingesetzt
wurde. Zielvorstellung war ein sehr „einfaches“ Gebäude
mit wenigen Schichten in der Außenwand, zugleich die
Maximierung der thermischen Speicherfähigkeit der Holzkonstruktion
und nicht zuletzt die räumliche und funktionelle
Polyvalenz des Hauses. Auf den Beton-Sockelbau
wurde mit weiten Auskragungen der zweigeschossige
Hauptbau aufgesetzt. Ein struktureller Raster von 2,58m
bringt konstruktive und funktionelle Kriterien zur Übereinstimmung.
Innen folgen die BSH-Stützen dem Raster,
entlang der „Peripherie“ der Außenwände stehen 86 cm
breite, scheibenartige BSH-Pfeiler (ein Drittel des Rastermaßes)
mit Holzfaserdämmung, darauf lagern BSH-Unterzüge
und darauf wieder 86 cm breite BSH-Deckenelemente,
die das doppelte Achsmaß spannen. [...]
Bauherr: Stallinger Immobilien GmbH
Fertigstellung: 2008
Projektleitung:DI Juliane Wiljotti Kostenplanung:DI Roland Wehinger Ausschreibung: Harald Seidler Tragwerksplanung Holzbau: merz kley partner GmbH, Dornbirn Tragwerksplanung Massivbau: Meinhart Ingenieurbüro, Vöcklamarkt HLS Planung: Innotech GmbH & Co KG, Altach Elektroplanung: Elplan Elmar Lingg, Schoppernau Bauphysik: Erich Reiner Ingenieurbüro, Bezau